20.11.2015

von Stiftung selbst bewusst SEIN B° RB

Ran an den Speck

RAN AN DEN SPECK - Die Ausstellung / Der Vortrag - im November 2015. 23.11. bis 4.12.2015 - Rathaus-Foyer Bamberg

Stiftung selbst bewusst SEIN

Die Ausstellung

23.11. bis 04.12.2015 - Rathaus-Foyer

Die Wanderausstellung „Ran an den Speck!“ zeigt auf, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Fleisch produziert wird und erläutert die globalen Auswirkungen von Fleischproduktion und -konsum in Deutschland. Sie regt zum Nachdenken über eigene Konsumgewohnheiten an und stellt Handlungsalternativen vor.

Am 25.11.2015 um 14.00 Uhr findet die offizielle Eröffnung durch Vertreter der Stadt Bamberg, Stiftung selbst bewusst SEIN und VEBU Deutschland statt.

Die Schirmherrschaft übernimmt Oberbürgermeister Andreas Starke.

Der Vortrag

" Mit Messer und Gabel die Erde retten ? Wege zu einer nachhaltigen Ernährung "

Vortrag von Dr. Markus Keller – IFANE Institut

Mittwoch 25.11.2015, 19.30 Uhr, Stephanshof, Stephansplatz 5 in Bamberg

In diesem kurzweiligen Vortrag erläutert der Ernährungswissenschaftler Dr. Markus Keller, welches die großen Stellschrauben für eine zukunftsfähige Ernährung sind und wie wir die Ernährungswende leisten können.

Unser derzeitiger Ernährungsstil hat globale Auswirkungen: auf die Umwelt, das Klima, den Wasserverbrauch, die Landnutzung, die Welternährungslage und nicht zuletzt auf die Tiere in der weitgehend industrialisierten Landwirtschaft. Nach aktualisierten Berechnungen der Welternährungsorganisation FAO ist der weltweite Tierhaltungssektor (gerechnet vom Futtermittelanbau bis hin zum Endprodukt in der Ladentheke) für 14,5 Prozent der anthropogenen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das ist mehr als der globale Verkehrssektor, also alle Autos, Schiffe, Flugzeuge, Züge und Lkw zusammengerechnet. Während etwa eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, werden enorme Wassermengen für die Erzeugung tierischer Lebensmittel aufgewendet – was den Druck auf die globalen Wasservorräte weiter verschärft. Aktuell hungern etwa 840 Millionen Menschen weltweit. Gleichzeitig leisten wir uns den Luxus, etwa die Hälfte der globalen Getreideernte und rund 80 Prozent der Sojabohnen an Tiere zu verfüttern.

Doch wie kommen wir zu einem nachhaltigeren Ernährungsstil? Müssen wir alle Vegetarier werden? Ist Bio die Lösung? Oder sollten wir nur noch regionale Lebensmittel kaufen?

Dr. Markus Keller (geb. 1966), ist Ökotrophologe und Leiter des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE), das 2013 von der Deutschen UNESCO-Kommission als Offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurde. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Themen Vegetarismus/Veganismus, alternative Ernährungsformen sowie nachhaltige Ernährung; dazu zahlreiche Vorträge, Seminare, Interviews und Veröffentlichungen. Er leitet seit 2011 die Abteilung Wissenschaft und Forschung im Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) und ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Vegetarierbund Deutschland (VEBU) sowie der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Co-Autor u. a. des Fachbuches „Vegetarische Ernährung“ (2013) sowie von „Das genial vegetarische Familienkochbuch“ (2015). Markus Keller läuft Halbmarathon und kocht gerne – vor allem indisch. Er lebt mit seiner Familie bei Gießen.

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