05.03.2018

von B° RB

Schüler experimentieren

Sieger des Regionalwettbewerbs "Schüler experimentieren". Sieben Regionalsieger fahren zum Landesentscheid

Regionalsieger: Carolina Bickel, Kiara da Silva Amorim, Maxine Müller (Franz-Ludwig-Gymnaisum Bamberg). Von links nach rechts: Maxine Müller, Steffen Potstada, Sparkasse Kulmbach-Kronach, Kiara da Silva Amorim, Michael Stammberger, Brose-Gruppe, Carolina Bickel, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Frank Ebert Oberfranken Offensiv e.V., Ester Buthmann KSB SE & Co. KGaA

Oberfränkischer Wettbewerb von „Schüler experimentieren“ ist entschieden – Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Co-Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V. und Patenunternehmen übergeben Preise. 

Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury des Nachwuchsforscher-Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ durften bei der 17. Auflage des Regionalentscheids, der am heutigen Donnerstag in der Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach stattfand aus 69 Projekten und 123 Teilnehmern in sieben Fachgebieten die Besten auswählen und zu Regionalsiegern küren. Am späten Nachmittag schließlich waren sich die Experten nach langen Diskussionen einig und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz übergab mit Vertretern der Patenunternehmen des Wettbewerbs, den Oberfränkischen Sparkassen, der Brose Gruppe und der KSB SE & Co. KGaA, die Preise an die Sieger. 

Auch wenn Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz nicht mit in der Jury saß: Die Co-Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., zeigte sich nach einem Rundgang durch die Ausstellung begeistert. „All die jungen Forscher sind Oberfrankens kreative Leistungsträger von morgen. Mit großer Leistungsbereitschaft, viel Eigeninitiative, Spaß und Ideenreichtum stürzen sich die jungen Forscher auf ihre Projekte und schaffen so interessante Forschungsergebnisse oder erstaunliche Erfindungen wie z.B. die Digitale Nanny oder einen Fensterputzroboter. Ihre Arbeiten machen Türen in die Zukunft auf.“, so die Regierungspräsidentin.

Der große kreative Pool in Oberfranken kommt nicht von ungefähr: Oberfranken stellte die meisten Teilnehmer bei dem Nachwuchsforscher-Wettbewerb in ganz Bayern. Und dass die Arbeiten von hoher Qualität sind beweist die Tatsache, dass sich sieben Teilnehmergruppen über den Regionalsieg freuen dürfen. 

Der zwölfjährigen Fabian Gärtig vom Clavius-Gymnasium Bamberg konnte mit dem „Prototyp einer treppensteigenden Einkaufshilfe“ die Jury restlos begeistern. Sie kürten ihn im Fachbereich Arbeitswelt zum ersten Regionalsieger des Abends. 

Mit der „Keimung von Ginkgosamen“ haben sich Fabian Schneiderbanger und Nicolas Sperling, beides Schüler der 7. Klasse beschäftigt, da der Ginkgo-Baum ein Wahrzeichen ihrer Schule, dem Gymnasium Alexandrinum Coburg, ist. Die durchgeführten Untersuchungen überzeugten die Jury, die beiden jungen Forscher können sich nun über den Regionalsieg im Fachbereich Biologie freuen. 

Im Fachbereich Chemie konnte sich die 13-jährige Maja Ketscher mit dem Thema „Alkoholbasierte Stifte selbst herstellen“ als Regionalsiegerin durchsetzen. Die Schülerin vom Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim experimentierte so lange, mit diversen Materialien, Chemikalien und Lebensmittelfarbe, bis es ihr gelang, die bei Künstlern sehr beliebten „Copic-Marker“ selbst herzustellen. 

„Bodenuntersuchungen“ ist das Thema der Arbeit, mit der Janne Reimann, 11 Jahre und Gabriel Paluszek, 12 Jahre vom Gymnasium Ernestinum Coburg bei „Schüler experimentieren“ angetreten sind. Sie untersuchten verschiedene Bodentypen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Der Lohn ihrer Arbeit ist der Sieg im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften. 

In diesem Jahr vergab die Jury keinen ersten Platz im Fachbereich Physik. Dafür durften sich gleich zwei Forschergruppen über den Sieg im Fachbereich Mathematik/Informatik freuen: 

Carolin Bickel, Kiara da Silva Amorim und Maxine Müller, alle drei Schülerinnen der 9. Klasse des Franz-Ludwig-Gymnasiums Bamberg, gewannen mit ihrer „Digital Nanny“ im letzten Jahr bereits den Regionalsieg. Dieses Jahr konnten die Forscherinnen die Jury mit der Weiterentwicklung ihres Projektes erneut überzeugen – auch ihre „Digital Nanny 2.0“ eine Weiterentwicklung ihres Projekts vom letzten Jahr wurde mit einem Regionalsieg im Fachbereich Mathematik/Informatik ausgezeichnet. 

Demian Rothammel vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth ist fasziniert von Sudoku-Rätseln. Deshalb entwickelte der Schüler der 9. Klasse einen „Sudoku-Löser mit Sudoku-Generator und OCR-Sudoku-Erkennung“. Die Jury war von dem Projekt ebenfalls fasziniert und zeichnete den Schüler in seinem Fachgebiet Mathematik/Informatik ebenfalls mit dem 1. Platz aus. 

Im Fachbereich Technik schließlich konnte sich Alexander Divivi mit seinem selbst gebauten Generator gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Der 13-jährige Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg versuchte aus mechanischen Bewegungen Strom zu erzeugen, mit Erfolg – wie der Regionalsieg beweist. 

Die Landessieger haben nun die Möglichkeit, ihre Projekte und deren Darstellung weiter zu verbessern und vertreten dann Oberfranken beim bayerischen Landesentscheid von „Schüler experimentieren“ der am 16. und 17. April in Dingolfing stattfindet. 

Neben den Preisen für die Regionalsieger wurde eine ganze Reihe von Sonderpreisen vergeben. So wurden die fünf besten Forscherschulen mit dem bayernweit einmaligen Schulpreis in Höhe von jeweils 500 Euro ausgezeichnet, welchen erneut die Rehau AG stiftete. 

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