30.04.2015

von B° MS

(Quelle: Europäische Metropolregion Nürnberg)

Ein Hoch aufs Hier!

10 Jahre Metropolregion Nürnberg – Bamberger Heidelsteigschule macht mit beim Schulwettbewerb.

v. l.: Kunsthistorikerin Christiane Hartleitner, Schulleiterin Ursula Lyda-Fischer, Schulamtsdirektorin Barbara Pflaum, Metropolregion-Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker, Walter Schweinsberg (Mediengruppe Oberfranken), Bürgermeister Dr. Christian Lange

Die Metropolregion Nürnberg feiert unter dem Motto "Ein Hoch aufs Hier!" ihr 10-jähriges Bestehen. Zu den Jubiläums-Aktivitäten gehört auch ein Schulwettbewerb. Am 23. April 2015 präsentierte die Bamberger Heidelsteigschule ihr Projekt "Pilotschule Kultur", mit dem sie am Wettbewerb teilnehmen wird.

Bei "Pilotschule Kultur" – einem gemeinsamen Projekt mit dem Kultur- und Schulservice der Stadt Bamberg - geht es darum, Kultur als Motor einer ganzheitlichen Bildung zu nutzen. Die Schüler treffen Musiker und Theaterleute, Bildende Künstler und Schriftsteller aus der Metropolregion Nürnberg und werden selbst regelmäßig kreativ tätig. "Die Schüler erleben ihre Schule verstärkt als positiven Ort", sagt Schulleiterin Ursula Lyda-Fischer, "sie erfahren Lernen auf neue, aktive Art und Weise." Kinder und Jugendliche unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft erhalten einen breit gefächerten Zugang zu Kunst und Kultur – es geht darum, Vielfalt zu integrieren, als Bereicherung zu nutzen und Chancen zu verbessern. Dieser weltoffene Ansatz entspricht dem Leitbild der Metropolregion Nürnberg.

Dazu der Bamberger Schulreferent und 2. Bürgermeister Dr. Christian Lange: "Die Stadt Bamberg weiß um die große Bedeutung der kulturellen Bildung im Schulalltag. Sie hat deshalb in diesem Bereich erfolgreiche Initiativen auf den Weg gebracht. Das Bamberger Modell der Kultur.Klassen ist ein Vorbild für viele andere Kommunen." Mit der Heidelsteigschule als Pilotschule Kultur wolle man erneut bayernweit ein Zeichen setzen.

Dr, Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, machte auch anderen Schulen Mut, sich mit einem eigenen Beitrag beim Schulwettbewerb der Metropolregion zu bewerben. "Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern eine Plattform zu bieten, sich mit ihrer Heimatregion, der Metropolregion Nürnberg auseinanderzusetzen." Bei der Themenauswahl und der Form der Beiträge bestehe maximale Wahlfreiheit. Einen Extra-Anreiz gab die Geschäftsführerin noch bekannt: Unter allen Teilnehmern, die sich noch vor den großen Ferien anmelden, wird ein Nachmittag im roten Partybus der Metropolregion Nürnberg verlost. Der Original Doppeldecker aus London tourt in diesem Jahr durch die Metropolregion und macht bei Festen und Messen Station – keine schlechte Location für eine Klassen-Fete!

Walter Schweinsberg
, Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken und Jury-Mitglied, stellte die Jury des Wettbewerbs vor. Er erläuterte, warum er sich persönlich in der Jury und sein Unternehmen im Förderverein "Wirtschaft für die Metropolregion Nürnberg" engagiert: "Als regionalgebundene Mediengruppe sind wir sehr an der wirtschaftlichen Entwicklung der Metropolregion interessiert und wollen sie aktiv mitgestalten. Gut gebildete, in der Region verankerte junge Menschen, sind dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor."

Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 115 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

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