08.12.2018

von akz-o B° RB

Erste-Hilfe-Equipment

Beratung: So klappt‘s mit der Ersten Hilfe

Der Erste-Hilfe-Kasten sollte regelmäßig auf Vollständigkeit kontrolliert werden

Keiner will es erleben, jeder muss es parat haben: Das Wissen, was im Falle eines Unfalls zu tun ist. Fachleute haben zusammengefasst, welche lebenserhaltenden Sofortmaßnahmen an einer Unfallstelle zu ergreifen sind und welches Erste-Hilfe-Equipment immer griffbereit sein sollte.

Primär stehen die Unfallbeteiligten in der Verantwortung: Unfallstelle absichern, Verletzte aus der Gefahrenzone bergen. Anschließend sollte ein Notruf abgesetzt und in jedem Fall Erste Hilfe geleistet werden. Allgemein gilt für Ersthelfer: Ruhe bewahren und sich selbst nicht in Gefahr bringen. Der richtige Umgang mit Bewusstlosigkeit zählt zudem zu den wichtigsten Grundlagen der Ersten Hilfe. Atmet das bewusstlose Unfallopfer, muss es in die stabile Seitenlage gebracht werden, da sonst Erstickungsgefahr droht.

Wenn keine Atemgeräusche zu hören sind, ist eine Herzdruckmassage nötig. Dazu sollte der Betroffene mit nach hinten geneigtem Kopf auf dem Rücken liegen. Die Herzdruckmassage erfolgt mit dem Handballen, und zwar 100 Mal pro Minute und etwa fünf Zentimeter tief. Der richtige Druckpunkt ist in der Mitte des Brustkorbs auf dem Brustbein. Idealerweise wird die Herzdruckmassage mit der Beatmung abgewechselt: Erst 30 Mal Drücken, dann zweimaliges Beatmen. Und so weiter.

Wundpflaster, Verbandspäckchen, Mullbinden und eine Rettungsdecke aus dem Erste-Hilfe-Set sind im Ernstfall schon sehr hilfreich. Und gute Erste-Hilfe-Sets sind nicht zwangsläufig teuer. Beim Kauf eines neuen Sets ist speziell auf Vollständigkeit und auf das Verfallsdatum zu achten. Die sterilen Bestandteile sollten mindestens noch vier Jahre haltbar sein.

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