28.01.2012

von Wort & Bild B° RB

Kuhmilch-Unverträglichkeit

Kuhmilch in der Muttermilch. Warum voll gestillte Babys an einer Kuhmilch-Unverträglichkeit leiden können

Kuhmilch in der Muttermilch

Wenn Mütter ein Baby stillen, das an einer Kuhmilchallergie leidet und in dieser Zeit selbst Kuhmilchprodukte zu sich nehmen, können Beschwerden auftreten. Darauf weist die Kinderärztin Dr. Claudia Saadi im Apothekenmagazin „BABY und Familie“ hin. Inhaltstoffe der tierischen Milch können in die Muttermilch übergehen und einem entsprechend empfindlichen Kind Probleme bereiten. Es kann zum Beispiel sein, dass das Baby Blut im Stuhl hat, weil es beim Kind zu einer Entzündung im Enddarm kommt. „Meist handelt es sich um eine vorübergehende Problematik“, sagt Saadi. Zur Diagnosefindung empfehlen Ärzte Müttern oft für zwei bis vier Wochen auf Kuhmilchprodukte verzichten.


In dieser Zeit ist eine ausreichende Kalziumzufuhr, eventuell durch Tabletten notwendig. Gehen die Symptome beim Kind dann zurück, sei die Diagnose wahrscheinlich und die Mutter müsse das weitere Vorgehen dann mit dem Kinderarzt besprechen.


Quelle: Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 1/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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