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Lederpflege
Lange Freude an Ledermöbeln.Leder altert mit Stil und bekommt im Laufe der Jahre eine feine Patina.
Fragen an Tormod Sortehaug, Marketingleiter, Ekornes Möbelvertriebs GmbH, Hamburg:
Herr Sortehaug, Leder gilt als pflegeleichter Bezug für Polstermöbel. Stimmt das tatsächlich?
Sortehaug: Leder ist ein schönes und in der Tat recht pflegeleichtes Bezugsmaterial für Polstermöbel. In aller Regel reicht regelmäßiges Abwischen mit einem Staubtuch oder einem nebelfeuchten Lappen aus. Je nach Beanspruchung und Bedarf sollte das Leder jedoch ein- bis zweimal im Jahr mit einer vom Hersteller empfohlenen Lederpflege behandelt werden, um seine Geschmeidigkeit zu erhalten. Mit der Zeit bilden sich auch bei hochwertigen Ledersofas und -sesseln Falten.
Lässt sich das verhindern?
Sortehaug: Leder altert mit Stil und bekommt im Laufe der Jahre eine feine Patina, zu der auch Falten gehören. Gerade beim Stressless Sessel, der sich dem Körper individuell anpasst, muss sich der Bezug häufig dehnen. Außerdem haben unsere Möbel große Sitzflächen und einladende Lehnen, da ist eine gewisse Faltenbildung gar nicht zu vermeiden. Zudem widerspräche ein straffer Bezug unseren Anforderungen an optimalen Komfort.
Lederpolster sind sehr robust. Woran liegt es, dass sie dennoch mit der Zeit ihr Aussehen verändern?
Sortehaug: Leder ist ein Naturprodukt. Sein Farbspiel und die natürlichen Narben machen jedes Möbelstück zu einem Unikat. Durch den Gebrauch und durch Lichteinflüsse kann es aber im Laufe der Jahre zu Farbveränderungen, wie leichtem Ausbleichen, kommen. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Um die Bezüge zu schützen, werden unsere Lederqualitäten alle mit einer schonenden Oberflächenbehandlung versehen. Der Besitzer kann ein Übriges tun, indem er seine Ledermöbel möglichst nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzt und nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen aufstellt.
Welche Lederqualitäten würden Sie Familien mit kleinen Kindern oder Haustierhaltern empfehlen?
Sortehaug: Eltern empfehle ich gedeckte, fleckenunempfindlichere Lederqualitäten, während ich Hunde- und Katzenhaltern eher zu Bezügen aus Mikrofaser rate, die unempfindlicher gegen Kratzspuren sind.
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