20.03.2017

von JD-B° RB

Tipps für Fahrten im Dunkeln

Nicht nur die Technik zählt, sondern auch das Verhalten

Nachts sind Gefahren viel schwerer und später zu erkennen

Nachts lauern mehr Gefahren. Kein Wunder also, dass statistisch gesehen die meisten Unfälle bei Dämmerung oder nachts geschehen. Doch nicht nur die richtigen Lampen und gut funktionierende Technik sorgen für mehr Sicherheit beim Fahren im Dunkeln. Auch das richtige Verhalten des Fahrers ist ausschlaggebend. Hier ein paar wichtige Tipps. 

Die richtige Einstellung sowie die perfekte Funktion der Schweinwerfer bildet die Grundlage für jede Fahrt im Dunkeln. Wer die Beleuchtung regelmäßig prüft, ist sicherer unterwegs. Der Check gehört jedoch zu den Pflichtaufgaben, um das Fahrzeug sicher durch die Nacht zu bringen - und zwar nicht nur im Herbst und Winter. Auch die Scheiben rund um das Auto sollten innen und außen gründlich gereinigt werden. Schlieren und Schmutz auf dem Glas behindern das einfallende Licht anderer Fahrzeuge und beeinträchtigen die Sicht. 


Auch die richtige Sitzposition spielt eine wichtige Rolle. Fällt das Licht entgegenkommender Fahrzeuge immer wieder in die Augen des Fahrers, ermüdet er schneller. Daher rät der ADAC, so hoch wie möglich zu sitzen, da die Hell-Dunkel-Grenze der Scheinwerfer normalerweise unterhalb der Augenhöhe der entgegenkommenden Fahrer liegt. Je höher man also sitzt, desto größer die Chance, dass man auch bei Bodenwellen oder unebenen Fahrbahnen nicht geblendet wird. 

Zum Muss für eine sichere Fahrt im Dunkeln gehört auch die regelmäßige Reinigung der Scheinwerfer. Am besten geht das mit einem weichen Schwamm. Ebenso sollte man aggressive Reinigungsmittel vermeiden. Auch der richtige Einsatz der Scheinwerfer beeinflusst die Fahrt. Ist kein anderes Fahrzeug in der Nähe, sollte man auf jeden Fall das Fernlicht benutzen, um die Umgebung so gut wie möglich auszuleuchten. Allerdings sollte man auch rechtzeitig abblenden, sobald ein Auto auf der Gegenfahrbahn auftaucht - sonst blendet man den anderen Verkehrsteilnehmer und bringt ihn damit in Gefahr. 

Auch selbst sollte man so weit wie möglich vermeiden, in die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge zu schauen. Der ADAC rät dazu, nach vorne auf die rechte Seitenlinie zu blicken. Damit wird vermieden, dass das Gegenlicht in den schärfsten Sehbereich der Augen fällt und diese geblendet werden. Geschieht dies, wird die eigene Sehfähigkeit für einen Moment so beeinträchtigt, dass man sich selbst und andere akut in Gefahr bringen könnte.

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