
Gärtner-und Häckermuseum in Bamberg

In einem typischen Bamberger Gärtnerhaus sind Geräte und Möbel ausgestellt, die einen Einblick in die frühere Lebens- und Arbeitswelt gestattet.
Mitte des 19. Jahrhunderts verdiente rund ein Fünftel der Bamberger Erwerbstätigen seinen Unterhalt in der Landwirtschaft und hielt damit den Ruf Bambergs als "Gärtnerstadt" aufrecht.
Gewürze, Gemüse und deren Samen wurden bis nach Prag und Budapest geliefert.
Eine Tradition, die heute vor allem im Gärtner- und Häckermuseum weiterlebt, das einen faszinierenden Einblick in das einstige Leben der "Zwiebeltreter" bietet.
Das einzigartige Spezialmuseum wurde 1981 übrigens vom Europarat mit dem Museumspreis ausgezeichnet. Das Museum findet sich in einem der über 200 bis heute erhaltenen Ackerbürgerhäuser, in dem das Leben der Gärtner und Häcker in der Zeit um 1900 dargestellt wird. Aufgeteilt ist die Schau in die drei Schwerpunktthemen: Haus, Hof und Garten.
Wie mühsam der Broterwerb auf dem Feld gewesen ist, läßt sich an den historischen Arbeitsgeräten erkennen, die neben zahlreichen Trachten im Dachgeschoß des Anwesens untergebracht sind.
Adresse:
Gärtner- und Häckermuseum
Mittelstr. 34
96052 Bamberg
Tel.: 0951/3 14 77
Öffnungszeiten:
Mai - Oktober
Mi und So 14.00 - 17.00 Uhr
Preise:
Eintritt: 1,00 €
ermäßigt 0,50 €
Führungen:
Führungen für Gruppen, 15-50 Personen, nach vorheriger Anmeldung