St. Gangolf in Bamberg

St. Gangolf in Bamberg

Wie St. Jakob ist auch St. Gangolf eine ehemalige Chorherrenstiftskirche. Erbaut wurde sie ab Mitte des 11. Jahrhunderts. Die beiden Türme wurden im 12. Jahrhundert angefügt. Das Vorhallengewölbe zwischen den Türmen stammt aus der Zeit um 1300. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Langhaus weitgehend umgebaut. Etwa um dieselbe Zeit erhielt der Chor sein Kreuzrippengewölbe. 1753 erfuhr das Gotteshaus eine Barockisierung. Nach der Aufhebung des Stifts 1803 wurde es Pfarrkirche.

In der Vierung zeigt ein Deckengemälde von 1753 die Krönung Mariens. Das gleiche Alter besitzen auch die Rokoko-Aufbauten und die Schnitzfiguren der Nebenaltäre in den Seitenschiffen. Nur wenig jünger ist der Hochaltar. Von einem älteren Hochaltar ist das Altarblatt mit einer Darstellung der Himmelfahrt Mariens erhalten. Von den weiteren Gemälden sind das des hl. Johannes Nepomuk, der Taufe Christi und des Todes des hl. Josephs erwähnenswert.

Reich mit Rocaille- und Blumenschnitzerei verziert präsentiert sich das Chorgestühl.

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