Villa Concordia in Bamberg

Villa Concordia in Bamberg

Bereits drei Jahre nach der Fertigstellung des Böttingerhauses ließ Ignaz Tobias Böttinger 1716-1722 von dem Baumeister Johann Dientzenhofer das barocke Wasserschloss Concordia erbauen. Das Gebäude beherbergt heute das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia. Der schönste Blick bietet sich vom gegenüberliegenden Flussufer, dem Mühlwörth, aus.

Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg wurde durch Verordnung vom 20. Oktober 1997 errichtet und am 8. Mai 1998 durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber in Anwesenheit der ersten Stipendiaten aus Deutschland und Frankreich feierlich eröffnet.

Die neue Institution dient der Förderung und Pflege der Künste und der Vertiefung der kulturellen Beziehungen des Freistaates Bayern zu anderen Staaten.

Durch die Aufnahme von Künstlern aus anderen europäischen Ländern will der Freistaat Bayern einen Beitrag zur Förderung des europäischen Gedankens leisten.

Außerdem soll das Internationale Künstlerhaus durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Institutionen, durch öffentliche Auftritte der Stipendiatinnen und Stipendiaten und durch eigene Veranstaltungen einen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Bamberg und der Region leisten.

Die jährlichen Kosten des Internationalen Künstlerhauses werden durch die Zinserträge des Kulturfonds Bayern abgedeckt, der aus den Privatisierungserlösen des Freistaates Bayern gebildet wurde.

Das Internationale Künstlerhaus ist in den wenigen Jahren seit seiner Errichtung durch die spektakulären Ausstellungen von Monumentalplastiken in der Bamberger Innenstadt einem breiten Publikum bekannt geworden. In dem Zyklus "Moderne Plastiken in Bamberg" waren bislang Werke von Botero (1998), Avramides (1999), Mitoraj (2000) und Wortelkamp (2002) zu sehen.

Im Jahr 2004 wurde die Ausstellung von Großplastiken Bernhard Luginbühls geplant.

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