
Bergstadt in Bamberg

Auf dem Domberg befand sich wohl mit der Babenburg eine Keimzelle mittelalterlicher Siedlung in Bamberg.
Nach ihrer ersten Nennung 902 ging sie bald in königlichen Besitz über, der König und spätere Kaiser Heinrich II. wählte sie als Standort für das Bistum, das er 1007 stiftete. Neben bedeutenden kirchlichen Bauten (Dom, St. Michael, St. Stephan, St. Jakob und Obere Pfarre/Unserer Lieben Frau) wurden auch bedeutende weltliche Bauwerke – wie die Neue Residenz – errichtet.
Die Bergstadt war auch bürgerlicher Siedlungsraum, der sich im Sandgebiet sowie am Fuß des Kaulbergs konzentrierte. Den Kaulberg hinauf zieht sich ein weiterer Siedlungsbereich mit der ehemaligen Häckersiedlung.