Jüdisches Leben in Bamberg

Tora in Bamberg

Bereits seit der Bistumsgründung 1007 gab es jüdische Einwohner in Bamberg. Um 1200 zählte die jüdische Gemeinde von Bamberg zu den bedeutendsten in Deutschland, bevor Pogrome und Vertreibung im 14. Jahrhundert diese zerstörten.

Der erneute Zuzug nach dem 30-jährigen Krieg führte über das Ende des Fürstbistums und die völlige Gleichberechtigung der Juden im 19. Jahrhundert zu einer erstarkten Gemeinde und einem gelebten Miteinander von Juden und Christen.

Durch den Nationalsozialismus wurde jüdisches Leben in Bamberg nahezu ausgelöscht. Die politische Wende 1990 ermöglichte den Zuzug hauptsächlich osteuropäischer Juden, die die israelitische Kultusgemeinde auf z.Zt. fast 1000 Mitglieder anwachsen ließ.

Führungsinhalt:

Die Führung soll Einblick in die wechselvolle knapp 1000-jährige Geschichte des Zusammenlebens von Juden und Christen in Bamberg geben und die heutige Situation der israelitischen Kultusgemeinde zeigen. Der Weg führt vom Pfahlpätzchen, dem ersten jüdischen Wohngebiet, über mehrere Stationen bis zur heutigen Synagoge, die 2005 eingeweiht wurde.

Dort erfolgt eine ca. einstündige Führung in den Räumen der israelitischen Kultusgemeinde (Synagoge, Mikwe).

Treffpunkt: Pfahlplätzchen

Dauer: 2,5 h

Angebote sind ausschließlich für Gruppen!


Buchbar und weitere Informationen:

BAMBERG Tourismus & Kongress Service - Gruppenarrangements
Geyerswörthstraße 3
96047 Bamberg
Tel.: 0951/2976-310
Fax: 0951/2976-222